POCHEN

Kurzbeschreibung:

POCHEN - Symposium 2019 (Oktober)

Alle zwei Jahre erzählt POCHEN Geschichte und Geschichten rund um die Region. Dabei fokussiert die Biennale jeweils ein Thema, das eng mit der Stadt, ihren Menschen, ihrer Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, vor allem aber mit ihrer Identität verbunden ist.

POCHEN erzählt diese Geschichten multimedial: Mit Malerei, Klang, Worten, Installationen und Licht, audiovisuell, performativ und szenisch. Die erste Auflage von POCHEN widmete sich mit den „Tagen des Aufbruchs“ der Wismut und ihrer Bedeutung für die Region, dem Bergbau im Allgemeinen und all den kleinen und großen Geschichten drumherum.

2019 möchten wir im Oktober ein einwöchiges Symposium in Chemnitz durchführen, wo wir Netzwerk- und Kooperationspartner auf europäischer Ebene einladen möchten, um gemeinsam an der Biennale 2020 zu arbeiten. Das Netzwerk an Kooperations- und Netzwerkpartnern auf europäischer Ebene soll etabliert und gefördert werden. Ergänzt wird das Symposium durch ein Begleitprogramm mit Vorträgen, Diskussionen, Workshops und Erkundungstouren der Stadt.

demokratiefördernde Aspekte:

Identifikation und Reflexion mit gesellschaftlich, historisch prägenden Themen der Heimat & Region, intergenerativer Dialog, Förderung Erinnerungskultur & Zeitzeugendokumentation, konstruktive Kommunikation & Auseinandersetzung über gesellschaftlicher Diskurse.

Was ist das Besondere?

Multimediale Kunst ist eine Ausdrucksform, die eine Verbindung mehrerer Kunstbereiche [bildende Kunst, Theater, Tanz, Musik] zu einer neuen Einheit im Sinne eines Gesamtwerks anstrebt, unter Einbeziehung verschiedenster technischer Medien [Fotografie, Film, Tonband, Video, Laser u. a.], wobei der besondere Akzent nicht nur auf die Aufhebung der Kunstgattungen, sondern auch auf eine Aufhebung der Diskrepanz von Leben und Kunst gelegt wird. Die Gattung wurde für POCHEN gewählt, weil sie die verschiedenen Medien als Kommunikationsinstrument im Sinne einer Übermittlung der Grundaussage des Werkes benutzt. Diese Grundaussage kommt gerade durch die gleichzeitige Integration verschiedener Medien zustande.

Die regional bedeutsamen Themen, die POCHEN fokusiert, haben auf verschiedenen Ebenen Potentiale zur kritischen Auseinandersetzung mit Kultur und Gesellschaft, sei es im Bezug auf die ethische Verantwortung von z.B. Politik oder Unternehmen, sei es im Hinblick auf unseren Umgang mit einem unbequemen historischen Erbe oder sei es angesichts der Frage, wie politisch Kunst sein soll, darf und kann.

Das besondere ist zudem, dass POCHEN dezentral im Stadtgebiet stattfindet. Wir möchte gezielt an verschiedenen Orten, ob mit gewachsenen oder neuen Kulturprojekten & -institutionen arbeiten, um Partizipation von verschiedenen, geselleschaftlichen Schichten zu ermöglichen.

Skalierbar sind in der Regel natürlich Besucherzahlen. Bei der ersten Ausgabe von POCHEN waren etwa 2.500 Besucher.

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